Sie können natürlich zuerst bei sich selbst anfangen und Ihren eigenen Lebensstil ändern. Berechnen Sie doch mal Ihren persönlichen CO2-Fußabdruck (s. UBA– oder KlimAktiv-Rechner) und Ressourcenverbrauch (s. Ressourcen-Rechner). Die höchsten Werte werden meist durch Reisen, Wohnen und Konsum infolge des hohen Verbrauchs fossiler Energieträger verursacht. Versuchen Sie, diesen Verbrauch zu reduzieren, indem Sie

  • weniger Auto fahren und fliegen und mehr Rad, Bahn und Bus fahren oder zu Fuß gehen,
  • Ihr Haus wärmedämmen, die Heizung auf eine solargetriebene Wärmepumpe umstellen und Strom aus erneuerbaren Energiequellen nutzen,
  • weniger Fleisch, aber mehr ökologisch erzeugte Produkte aus der Region essen,
  • weniger, aber fair und nachhaltig produzierte Artikel kaufen und diese länger nutzen, bei einem Defekt reparieren und nicht gleich ersetzen.

Kompensieren Sie Ihren CO2-Fußabdruck z. B. durch das Pflanzen von Bäumen.

In Deutschland werden jedes Jahr 2,8 Mrd. „Coffee to Go“-Becher benutzt. Für deren Herstellung wird soviel Energie benötigt, wie 100.000 Haushalte im Jahr Strom verbrauchen.
(Frankfurter Rundschau, 21.02.2020, S. 29)

German Zero (2/2020): Der 1,5-Grad-Klimaplan für Deutschland. Gemeinsamer Aufbruch gegen die Klimakrise.