Die Klimakrise ist real
Die menschgemachte, insbesondere von den Industrienationen verursachte Klimakrise schreitet angesichts der Untätigkeit der politisch Verantwortlichen ungebremst voran. Ändert sich am derzeitigen CO2-Ausstoß nichts, ist das verfügbare CO2-Budget zur Erreichung des 2015 im Pariser Klimaschutz-Abkommen vereinbarten Klimaziels, die globale Erwärmung auf möglichst unter 1,5 Grad zu begrenzen, bereits 2028 verbraucht (siehe Was wir heute übers Klima wissen; Fakten rund ums Klima).

Wird dieses Ziel verfehlt, drohen unermessliche Kosten und irreversible Folgen. Eine Zunahme der Wetterextreme, eine zusätzliche Erhöhung der Meeresspiegel und eine weltweite Migration vor Hunger und Dürre in nie gekanntem Ausmaßen zählen dazu.

„Die jetzigen globalen CO2-Emissionen können zwar durch Energie-, Wärme- und Mobilitätswende um 80-90 % verringert werden – aber es wird ein Rest bleiben, den wir nicht wegbekommen (z. B. aus der Landwirtschaft, industriellen Prozessen und Fernflügen) und den wir ausgleichen müssen, um das Weltklima zu stabilisieren.“ (Stefan Rahmstorf) Groß angelegte, naturnahe und nachhaltige Aufforstungen und die Wiedervernässung von Mooren können diese Lücke schließen. Die drohende Klimakatastrophe ist damit aber keineswegs abgewendet. Denn an einem schnellen und vollständigen Ausstieg aus der fossilen Energienutzung mit entsprechender Reduzierung der CO2-Emissionen führt kein Weg vorbei. Damit muss jetzt begonnen und dafür müssen jetzt die politischen Weichen gestellt werden.

Aktuell nähern wir uns mit riesen Schritten der 1,5 Grad-Marke. In seinem Sonderreport vom August 2019 berichtet der Weltklimarat IPCC, dass sich die Landflächen (noch nicht die Ozeane) seit Beginn der Industrialisierung bereits um 1,5 Grad erwärmt haben. Am 25. September 2019 warnte der Weltklimarat IPCC eindringlich vor schmelzenden Gletschern, steigendem Meeresspiegel, häufigeren Unwettern und Wetterextremen, sofern die Treibhaus-Emissionen nicht schnell und drastisch reduziert werden.

Die Folgen der bisherigen Erwärmung erleben wir jeden Tag. Und es wird noch krasser, wenn die globale Erwärmung 1,5 Grad, 2 Grad oder noch mehr erreicht. 6,5 Grad sind bis 2100 zu erwarten, wenn wir weitermachen wie bisher.

Was ist jetzt zu tun?
Jede/r kann etwas im privaten Leben ändern und auf ihre/seine politischen Vertreter/innen einwirken, damit für künftige Generationen ein Leben auf der Erde noch möglich ist. Wohlhabende Menschen können noch mehr tun. Sie können in CO2-Senken investieren und damit ein wirksames und sichtbares Zeichen setzen. Michael Bellwinkel hat sich entschieden, das von seinen Eltern geerbte Vermögen in PlanBe, die Stiftung für Umwelt- und Klimaschutz, einzubringen. PlanBe finanziert damit die Wiedervernässung von trocken gelegten Mooren und das Pflanzen von hunderttausenden von Bäumen. Beides trägt zur Senkung von CO2 in der Atmosphäre bei.

Aber das Vermögen von Einzelnen reicht nicht aus, um einen wirklich spürbaren Effekt zu erzielen. Deshalb ist es wichtig, dass möglichst hunderte, besser tausende seinem Beispiel folgen. Nicht jede/r muss dafür eine eigene Stiftung gründen. Am schnellsten und unaufwändigsten ist eine Spende oder Zustiftungen in PlanBe oder in eine andere Klimaschutz-Stiftung. Um so mehr sich daran beteiligen, um so besser kann das Klima stabilisiert werden. Und es geht auch eine Nummer kleiner: Schon für 1 Euro kann man 1 Baum pflanzen!

Packen wir es also an: durch Änderungen unserer Lebensweise, durch politische Einflussnahme für eine sozial-ökologische Transformation und durch Investieren in CO2-Senken.

PlanBe Spendenkonto
National-Bank, Essen
IBAN: DE53 3602 0030 0007 3462 55

Eine Spendenbescheinigung fordern Sie bitte per Mail unter bellwinkel[at]planbe-stiftung.de an und nennen Sie darin Ihren Namen, den Spendenbetrag und Ihre Adresse.