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95 % der deutschen Moore sind entwässert, wodurch sie von CO2-Speichern zu CO2-Emittenten wurden. Niedersachsen ist das moorreichste Bundesland mit einem Anteil von 38,2 % der deutschen Moorflächen. PlanBe hat jetzt begonnen, im Barnstorfer Moor, Landkreis Diepholz / Niedersachsen, trocken gelegte Moorflächen aufzukaufen, um diese degradierten Moore in Kooperation mit dem Naturschutzring Dümmer e.V. und dem NABU Niedersachsen wieder zu vernässen und sie dadurch wieder herzustellen und den CO2-Austritt zu stoppen. Eine zweite Moorfläche soll im Löhmoor/Hespelohmoor auf der Grenze der Landkreise Diepholz und Nienburg in Kooperation mit dem BUND Diepholzer Moorniederung vernässt werden.

Der Landkreis Diepholz ist von zahlreichen Hochmooren geprägt. Im Unterschied zu Niedermooren speisen sich diese überwiegend aus Regenwasser. Damit dieses nicht abfließt, werden die vom Mensch angelegten Entwässerungsgräben mit Querdämmen aufgestaut. Zudem werden sog. Verwallungen/Kammerungen aus dem vorhandenen Torf angelegt, die verhindern, dass im abschüssigen Gelände das Wasser abfließt. Gelegentlich werden auch Spundwände aus Recyclingmaterial verbaut, da diese langlebiger als Torfwälle und weniger anfällig für Beschädigungen (u.a. durch Tiere) und Erosion sind. Zudem müssen häufig Verbuschungen und Gehölze entfernt werden, um das Torfwachstum wieder in Gang zu setzen.*


* Dieter Tornow: Kursbuch Diepholzer Moorniederung, Diepholz 2018

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Barnstorfer Moor